Weicheier im Business

Hochsensible sind die Weicheier unserer Gesellschaft. Alles zu laut, alles zu viel, alles zu gleichzeitig, alles zu schnell.
Stimmt. Für deren stark ausgeprägte Reizwahrnehmung kann zum Beispiel ein Zweier-Gespräch auf dem belebten Pausenhof echt auszehrend werden. Nicht nur, dass sie die Menge und Gleichzeitigkeit der dauernd ankommenden Reize schwer verkraften. Sie tragen alles auch noch viel länger mit sich rum. Können nachts nicht schlafen, denken noch Tage lang über einen Konflikt nach. Kaffee macht sie nervös, die Party halten sie nervlich nicht durch, der Wandstrahlen ist ihnen zu hell. Irgendwann gehen sie zu einem Berater, weil ihnen alles zu viel wird. Himmel – wie kompliziert?!
So ausgestattet fühlt man sich leicht als Mimose und wird zum einsamen Wolf.

Ausgestattet mit dem Future Mind

Aber wer hat so einen ausgeprägten Riecher für die Chancen und Risiken einer neuartigen Situation? Wie sieht es aus mit der Belastbarkeit von Entscheidungen, die – einmal gründlich getroffen – unvergleichliche Ausstrahlung von Stimmigkeit haben? Wie steht es um das Gespür für die Wechselwirkungen der Dinge und das Wesentliche in der Welt? Da macht den Hochsensiblen keiner was vor. In ihnen liegt das Potential wirkliche Entwicklung voranzutreiben. Sie haben den Future Mind. Sie verstehen es, Menschen in deren echtem Potential wahrzunehmen und sie zu fördern. Ihre vernetzte Wahrnehmung erfasst unvergleichbar die zentralen Komponenten einer Situation. Sie strecken sich nach dem Sinnhaften und können Wege gehen für die Erfüllung einer Vision. Die Hochsensiblen sind dafür ausgestattet die Pacemaker für wesentlichen Wandel in Teams, Organisationen, in der Gesellschaft zu sein.

Führungskräfte der Zukunft

Heute spielen im Job viele mit dem Gedanken an ein Sabbatical oder einen Wechsel aus der Aufgabe. Überlastung und Orientierungsschwierigkeiten sind normal heute. Strukturveränderungen sind an der Tagesordnung und die Menschen fühlen sich nicht mitgenommen. Es braucht dringend gute Führungskräfte die vorangehen und den Weg ausleuchten. Die Mitarbeiter wollen den Sinn hinter dem ganzen Aktionismus in der Unternehmenswelt verstehen. Sie wollen selbst wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Und sie wollen sich als Teil des Unternehmens spüren können, damit die Motivation erhalten bleibt.
Wer wäre dafür besser geeignet als die Hochsensiblen? Ihre Grund-Ausstattung ist quasi die Premium-Version der Fähigkeit menschenorientiert zu Führen. Komplexes Denken und Empathie gibt es hier gratis. Was sie dafür tun müssen? Selbstreflexion und Selbstfürsorge in ihre tägliche Routine einbauen. Damit sie mit der Komplexität unserer Zeit Schritt halten können.